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Vom Winde verweht
Das Motto des diesjährigen Skiweekends des KTV Freienbach stand speziell am Sonntag unter dem Motto “Vom Winde verweht”, was aber die Sportler des KTV nicht davon abhielt das geplante Programm einzuhalten. Doch jetzt
errst mal der Reihe nach! Am Samstag reisten 14 gut gelaunte KTV’ler ins sonnige Savognin, um dort das traditionelle Skiweekend zu verbringen, das bereits zum 10. mal von Hanspeter Köpfli organisiert wurde. Sofort
nach der Ankunft erhielten wir einen Skipass und konnten uns sogleich den verschneiten Pisten zuwenden. Nach einer kurzen Kaffeepause genossen wir bis zum Mittag die gut präparierten Skipisten. Einige der KTV’ler
machten sich von Savognin zu Fuss auf, um unser Mittagslager, das Restaurant Steil Alva zu erreichen, wo sich alle Freienbacher zum gemeinsamen Essen trafen. Auch der Nachmittag wurde von den Skifahrern intensiv
genutzt, so dass sich der Eine oder Andere noch vor dem Apéro eine kurze Pause im komfortablen Hotelbett gönnen wollte. Nach einem ausgezeichneten Nachtessen fanden die Einen (endlich) Zeit zu einem Jass und die
Anderen widmeten sich dem “Nachtleben” in Savognin. Am Sonntag wurden wir mit einem blauen Himmel und grellem Sonnenschein geweckt, was uns natürlich motivierte, möglichst bald wieder die
Pisten zu erobern. Also wurde rasch ein ausgiebiges Morgenessen genossen und schon kurz danach standen wir wieder an der Talstation bei der Sesselbahn. Ein erster Blick auf die
Infotafel, die mit einigen roten Lichtern aufwartete, liess uns jedoch nichts gutes ahnen! Tatsächlich waren im oberen Bereich der Skipisten alle Sesselliste ausser Betrieb, da dort ein zu starker
Wind wehte. Also ging es mit der ersten Bahn nach oben und danach mit dem Schlepplift weiter! Oben angelangt kam nun die Frage ob wir weiter am Schlepplift fahren sollten, oder ob wir
unser Glück im hinteren Teil des Skigebietes suchen wollten, was eine 20 minütige Wegstrecke bedeutet hätte. Da wir keine grosse Lust verspürten,
die hälfte unserer Zeit mit anstehen am Skilift zu verbringen, entschlossen wir uns für den “Fussmarsch”. Der recht anstrengende Einsatz wurde uns mit schönen und fast leeren Pisten belohnt! Doch ganz zu
Beginn sah es so aus, dass wir auch im hinteren Teil des Skigebietes “vom Winde verweht” wurden! Das Seil des Schleppliftes war aus der Rolle gefallen und wir mussten zuerst mal warten, bis der
Schaden behoben wurde. Dann aber konnten wir bis zum Mittag die Sonne und den Schnee geniessen und uns voll und ganz dem Skisport widmen. Programmgemäs trafen wir uns dann nach dem Mittag
zum Curling bei der Talstation. Nachdem zwei Sechser-Gruppen gebildet waren, ging es recht schnell zur Sache und es wurden Steine geschoben, Anweisungen gegeben und auch der Besen wurde
intensiv benutzt. Doch auch hier beim Curling wurden wir nochmals “vom Winde verweht”, der Wind hatte nun endgültig auch den Weg ins Tal gefunden und liess die Temperaturen ansteigen, so dass bald
einmal nicht mehr an ein gepflegtes Curlingspiel zu denken war. Die Herausforderung bestand bald darin wenigstens noch mit voller Kraft in die Nähe des Ziels zu gelangen! Dass in der Zwischenzeit
sogar der Sessellift bei der Talstation wegen dem Wind seinen Dienst einstellen mussste haben die meissten Freienbacher erst nach dem Spiel festgestellt. Nach einem kurzen Umtrunk im
Curling-Clublokal machten wir uns auf die Heimreise und wir freuen uns auf die 11. Ausgabe des Skiweekends, das bereits wieder in Savognin reserviert ist.
29.1.08 Peter Keller
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